Sonntag, 30. Oktober 2011

Mission St. Paul de la Plaine

Noch einmal:
Kirche in der französischen Arbeitswelt


Diesmal nicht so groß wie in La Defense, aber doch:



Mission St. Paul de la Plaine:
Sie arbeiten in La Plaine Saint Denis,
zweitgrößtes Geschäfts-/Bürozentrum in der Ile-de-France (…)
Sie fühlen sich isoliert inmitten der 50.000 Personen, die am Morgen kommen und am Abend wieder wegfahren?
Wie kann Ihr Glaube dieses Universum der Büros und Ihre eigene Arbeit erhellen?
Kommen Sie, um sich in der Mittagspause rund um eine Stelle aus dem Evangelium zu treffen, zu beten, das Wort Gottes zu hören und zu teilen.
(…)
in der Kirche St. Geneviève de La Plaine
Dienstag, 12.30 – 13.15

Pfarrverband auf Französisch

Fünf Pfarren in einem sogenannten „secteur“ (Bereich/Bezirk/Sektor) – oft haben wir davon reden hören, gestern gesehen in der Kathedrale von Saint Denis nördlich von Paris (Diözese Seine – Saint-Denis).


Équipe Pastorale (Pastoral-Team): Wer ist das?
Ein Team für die fünf katholischen Pfarren in unserem Sektor „Ile Saint – Saint-Denis“.



Equipe Pastorale (Pastoralteam): Wozu?
Für eine bessere „Mitverantwortlichkeit“ zwischen Laien und Amtsträgern (Diakone, Priester, Bischof).

Samstag, 29. Oktober 2011

Samstag, 29.10.2011

Kl. Bruder Andreas Knapp,
im Hintergrund Plattenbausiedlung Grünau
Matthias macht einen Ausflug nach Leipzig, um dort die Fraternität der Kleinen Brüder mit Andreas Knapp zu besuchen. Er findet die Wohnung der Gemeinschaft in Leipzig-Grünau, einer riesigen Plattenbausiedlung mit früher 100.000, heute noch 50.000 Einwohnern am Stadtrand.



"Orientierung" bei den Jesuiten in Leipzig
Weiters besucht Matthias noch die einzige kath. Kirche in der Innenstadt von Leipzig, die Propsteikirche und erfährt dort, dass Leipzig einen Katholikenanteil von nur 3% hat. Auch bei der kleinen, von Jesuiten geleiteten Stelle „Orientierung“, die sich recht versteckt und in illustrer Nachbarschaft befindet, schaut er vorbei.





Originalbüro eines Stasi Beamten
Einen besonderen und beklemmenden Eindruck vermittelt das Stasi Museum. Es befindet sich am Originalort des früheren Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und zeigt anhand zahlreicher Originalobjekte die Struktur und Arbeitsmethoden dieser früher so mächtigen und gefürchteten Behörde. Zur Zeit der Wende (1989) hatte die Staatssicherheit unglaubliche 100.000 hauptberufliche Beamten und noch einmal so viele sogenannte IMs (informelle Mitarbeiter) zur Überwachung der 16 Mio Einwohner. Auf 180 Einwohner kam also ein hauptberuflicher Beamter. Die Mitarbeiter im Ausland, die Auslandsspione also, wurden im offiziellen Sprachgerbauch als „Kundschafter“ bezeichnet.



Diakonats- und Kommunionhelfertreffen – Diaspora - 29.10.2011

Schwungvoll mit einem Lied beginnt dieses Treffen in der Brunnenkirche. Etwa 100 Diakonats- und KommunionhelferInnen mit ihren EhepartnerInnen sind aus der Diaspora gekommen. (Wortgottesdienstleiter)
Das Motto lautet: Wo Gott ist, da ist Zukunft. – IM HEUTE GLAUBEN.
Seelsorgeamtsleiter Domkapitular Pfarrer Gregor Arndt begrüßt alle, dankt für den ehrenamtlichen Dienst und führt ins Thema ein.

Es wird ein Film, der im Vorfeld des Papstbesuches entstanden ist, gezeigt. Der Film beschreibt die Vielfalt des religiösen Lebens im Bistum Erfurt – vom katholisch geprägten Eichsfeld bis zur Diaspora, vom Ordensleben bis zur diakonischen Arbeit der Caritas.
Dazu gibt es Impulsvorträge vom ehemaligen Militärdekan Gremler, Anne Rademacher und Gregor Arndt.
Vortrag in der Brunnenkirche
Nach einem köstlichen Mittagessen, das von der Bildungshausleiterin und zwei Sekretärinnen des Seelsorgeamtes bereitet wurde, hat Silvia Treichler, das Kundschafterprojekt vorgestellt.
Ein Gottesdienst in der Martinskirche beschließt das Treffen.
Kirche zum Hl. Martin















Tamara Strohmayer von Paris ...

... lässig, dynamisch, motiviert ...
... und einfach nicht abzuschütteln ...
Seit er da war, konnten wir uns nicht mehr allein mit Inés unterhalten ...
... und doch brannte uns die Frage unter den Nägeln ...
Warum ist er die Antwort auf die Pastoral für Junge Erwachsene in Paris?
Jedenfalls haben wir unsere Mission erfüllt
und den wirklich lieben und zuvorkommenden Evrard (Franzose eben)
gut in sein (!) neues Aufgabengebiet eingeführt.


Während die Frage oben vorerst unbeantwortet bleiben musste,
haben wir für die originelle Haltung von Evrard bereits eine Erklärung:
Offensichtlich färben die Darstellungen auf den Bildern an den Wänden
zumindest teilweise auf die MitarbeiterInnen ab ...