Donnerstag, 20. Oktober 2011






Schaut doch echt französisch aus – n’est-ce pas?










Nicht im Projektauftrag verankert, aber ein wirklich guter Grund, um dieser Tage in Paris zu sein.

„Dans le bureau de papa…“ (In Papas Arbeitszimmer…“)

Was es in Papas Arbeitszimmer gibt, erfuhren wir bei Elizabeth in Maisons-Laffitte (Diözese Versailles):

Elizabeth hat sich lange Jahre intensiv ehrenamtlich in ihrer Pfarre engagiert und konzentriert sich nun auf sakrale Musik in Konzerten bzw. die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten. Bei ihr daheim treffen wir uns zu einem unkomplizierten, herzlichen Mittagessen mit Florence, Sophie und Cécile, die uns von ihrer ehrenamtlichen Arbeit in der Pfarre erzählen:
Als Verantwortliche für die Aumônérie der 12-13-Jährigen, als Mitarbeiterin in der Équipe
Pastorale d’Animation, in der Sakramentenvorbereitung, der Kirchenmusik…
Wieder einmal staunen wir, wie offen über den eigenen Glauben (und auch über Zweifel und Schwierigkeiten) gesprochen wird.
Merci beaucoup à Marlies, die uns von Graz aus die Brücken in dieses gastfreundliche Haus gebaut hat.
[„In Papas Arbeitszimmer…“ war übrigens der Rotwein für das Mittagessen gelagert.]

Wieder zurück in Paris suchen wir die Heiligen Hallen der Französischen Bischofskonferenz auf.


Dort treffen wir zuerst Adrien Honda-Bornhauser: Er wurde von der Bischofskonferenz beauftragt, eine Plattform aller kirchlichen Organisationen zu koordinieren, die für Junge Erwachsene ein Volontariat im Rahmen des staatlichen Programmes „Service Civique“ anbieten.

Danach folgt noch ein Gespräch mit P. Eric Poinsot, Directeur des Service pour l’Évangelisation des Jeunes et pour les Vocations (Leiter des Amtes zur Evangelisation der Jugend und für Berufung) der frz. Bischofskonferenz – und hören von erstaunlichen Kampagnen in großen französischen Tages- und Wochenzeitungen.

Eine letzte Station gibt es heute noch:
Im Forum104, einem interkulturellen und interreligiösen Begegnungszentrum nehmen wir an einem Friedensgebet anlässlich des 25. Jahrestages der interreligiösen Treffens 1987 in Assisi teil. Texte und Gesänge aus Christentum, Islam, Bahai’-Religion, Sufi-Mystik u.a. Religionen und Spiritualitäten werden rezitiert und gesungen.
Wir suchen unseren Frieden mit knurrendem Magen auf dem (diesmal glücklicherweise kurzen) Heimweg.


Gelungene Öffentlichkeitsarbeit?

Dieses Friseurgeschäft in der Bochumer Innenstadt lädt freundlich ein!

Man beachte links unten: Der Grabstein und die Totenköpfe und links oben die philosophische Frage! Und für alle, die angesichts ihres Spiegelbildes vorübergehend in eine Lebenskrise schlittern… gleich ein hoffnungsvolles Angebot!


Gastfreundschaft zu später Stunde!

Anfangs leicht irritiert über die freundliche Einladung zu später Stunde: „ ...kommt doch gleich mal nach der Sitzung ( etwa 22.30 Uhr) zum Abendessen!“ Mittlerweile wissen wir: ... dies ist guter Brauch im Pfarrhof :-)

Ein kulinarischer und intellektueller Hochgenuss!