Montag, 17. Oktober 2011

Ankunft in Paris


Ankunft am Pariser Flughafen CDG - Fahrt quer durch Paris - Erste Besprechung mit unserer Koordinatorin Inès

Erwartungen ... Über den Wolken…











...Richtung Paris ist herrlichstes Flugwetter, darunter nützen wir die Wartezeit beim Umsteigen am Frankfurter Flughafen zum Vorbereiten auf unser intensives Paris-Programm…








Oh, Champs Elysée…

Am Pariser Flughafen Charles de Gaulle empfängt uns unsere Projektpartnerin Inès und schafft es, uns drei Kundschafter/innen inkl. Koffer in ihr Auto hineinzuschlichten. Während wir im Auto einen ersten pastoralen Austausch inmitten der Parisr rush hour auf der Champs Elysée starten, bleibt neben dem Suchen nach den richtigen französischen Vokabeln noch Zeit für einen Blick auf den Arc de Triomphe und – etwas weiter weg – den Eiffelturm.

In unserem Quartier für die nächsten zwei Wochen bei den Soeurs Auxiliatrices (Kongregation der Helferinnen) werden wir freundlich empfangen und stellen nach kurzer Haus- und Zimmererkundung fest: Passt.

Mit Inès fixieren wir noch einige Programmpunkte, Gerald interviewt sie (mit Aufnahmegerät zum Nachhören) zur Situation der Kirche in Frankreich, bevor wir unsere nächste Umgebung im 6. Arrondissement erkunden, uns mit der Metro-Karte für die nächste Woche ausrüsten und dann in einer bretonischen Crêperie in Montparnasse ein wohlverdientes Abendessen mit Cidre genießen.

Bonne soirée aus dem nächtlichen Paris!

Einmal durchs Ruhrgebiet in 24 Stunden


Wir sind noch nicht einmal 24 Stunden hier und haben schon so viele neue Eindrücke, Informationen und Bilder gesammelt, dass es für mehrere Tage reichen würde.

Gestern sind wir am Abend in Düsseldorf gelandet, dann mit dem ICE ein Stück mitgefahren und am Bochumer Hauptbahnhof ausgestiegen. Unsere Zimmer haben wir für 14 Tage in der Bochumer Jugendherberge – allerdings in den „Komfort-Zimmern“ ohne Matratzenlager-Feeling.
Gleich vom Propst Michael Ludwig abgeholt, weiter zu ihm ins Pfarrheim und zum Abendessen eingeladen worden. Mit dabei seine Haushälterin mit dem österreichischen Namen Christl Schlager und Pfarrgemeinderatsvorsitzender (bei uns Pfarrverbandsvorsitzender) Ralf und seine Frau Birgit. Die Stimmung ist sehr fröhlich, das Essen gut und wir fühlen uns bestens aufgenommen.
Nach Espresso aus kunstvollen Tassen der pröpstlichen Espresso-Tassen-Sammlung und Hochprozentigem geht es eiligen Schrittes durch das Bermuda-3-Eck zurück zur Jugendherberge und zur Nachtruhe.

Heute starten wir unser Programm wieder im Pfarrheim, lernen den Diakon kennen und bekommen erste Infos über das Bistum Essen. Michael Ludwig ist ein energiegeladener Mann und so beginnen wir eine rasante Sightseeing Fahrt durch die Städte des Ruhrgebietes. Die Städte Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen und Essen liegen so knapp zusammen, dass eine Stadt in die andere übergeht.
Einen ersten Überblick über das Gebiet bekommen wir von einem Aussichtsberg.
Dann weiter nach Oberhausen zum riesigen Einkaufszentrum Centro. Dort gibt es das ökumenische Kirchenzentrum Centro mit Seelsorgeangebot, Kapelle und Café.
Weiter geht es auf unserer Tour nach Essen, wo wir in der Ordinariats-Kantine Mittag essen. Dann die Besichtigung des Domes und Domplatzes.
Bevor wir nach Bochum zurück fahren besichtigen wir noch das alte Priesterseminar (jetzt Bildungshaus) und die St. Ludgerus-Basilika in Werden.

Unser erster Eindruck vom Ruhrgebiet: überraschend grün, viel Verkehr, alte Industrie ist noch zu sehen, aber nicht so viel wie gedacht. Viele große Firmenzentralen sind neu gebaut und Baustellen an jeder Ecke.

Nach einer kurzen Verschnaufpause gehen wir heute Abend noch mit Ralf zu einer Sitzung von „Crossing Over“ – im Rahmen dieses Projektes wurden auch „Kundschafter“ von Bochum nach Chicago entsandt.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Bochum von Herbert Grönemeyer

tief im westen
wo die sonne verstaubt
ist es besser
viel besser, als man glaubt
tief im westen

du bist keine schönheit
vor arbeit ganz grau
du liebst dich ohne schminke
bist 'ne ehrliche haut
leider total verbaut
aber grade das macht dich aus

du hast 'n pulschlag aus stahl
man hört ihn laut in der nacht
du bist einfach zu bescheiden
dein grubengold
hat uns wieder hochgeholt
du blume im revier

bochum
ich komm aus dir
bochum
ich häng an dir
glück auf, bochum

du bist keine weltstadt
auf deiner königsallee
finden keine modenschaun statt
hier, wo das herz noch zählt
nicht das große geld
wer wohnt schon in düsseldorf

bochum...

du bist das himmelbett für tauben
und ständig auf koks
hast im schrebergarten deine laube
machst mit ´nem doppelpaß
jeden gegner naß
du und dein vfl

bochum...